Zum Inhalt der Seite

Israel: »Rote Linie« gegen Iran gefordert

Washington. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich indirekt in den US-Wahlkampf eingeschaltet und von der zukünftigen US-Regierung eine härtere Gangart gegenüber dem Iran gefordert. In Interviews mit den US-Fernsehsendern CNN und NBC rief er die amerikanischen Wähler auf, einen Präsidenten zu wählen, der gegenüber dem Iran eine »rote Linie« ziehe. Beobachter verstanden die Äußerungen als versteckte Wahlempfehlung für den republikanischen Herausforderer Mitt Romney. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2012, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!