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Linke: Bockhahn ­scheitert vorerst

Stralsund. Die Pläne des Landesvorstands der Linkspartei Mecklenburg-Vorpommerns, den Kreisverband Stralsund aufzulösen, sind vorerst gescheitert. Das Landgericht Schwerin untersagte am Freitag per einstweiliger Verfügung dem Vorstand, auf dem Landesparteitag an diesem Samstag einen Antrag beschließen zu lassen, der die Verschmelzung der Kreisverbände Stralsund und Vorpommern-Rügen vorsieht. Die Stralsunder Kreisverbandsvorsitzende und ehemalige Schweriner Sozialministerin, Marianne Linke, erklärte: »Die Regeln des Rechtsstaates gelten nun einmal für alle Parteien, auch für die Linkspartei Mecklenburg-Vorpommerns und ihren Vorsitzenden Steffen Bockhahn.« Die 140 Mitglieder zählende Gebietsorganisation wehrt sich seit Wochen gegen Pläne zur Anpassung der Parteiverbände an die veränderte Kreisgebietsstruktur. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2012, Seite 1, Inland

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