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Lufthansa schließt Schlichtung nicht aus

Frankfurt am Main. Im Tarifstreit mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO schließt die Lufthansa ein Schlichtungsverfahren nicht aus. Allerdings dürfe es in den Kompromißgesprächen dann ausschließlich um die Bezahlung der Flugbegleiter gehen – andere Forderungen wie der Stopp von Leiharbeit müßten außen vor bleiben, sagte Lufthansa-Passagiervorstandsmitglied Peter Gerber am Mittwoch. »Dem Thema Vergütung und Vergütungstruktur werden wir uns nicht verschließen.« Alles andere seien Unternehmensentscheidungen, die nicht verhandelbar seien. Große Hoffnungen auf einen Durchbruch in dem zähen Tarifkampf habe er aber nicht. Die Schlichtung sei letztlich eine »suboptimale Lösung«. UFO will den Lufthansa-Verkehr am Freitag bundesweit von 0 Uhr bis 24 Uhr lahmlegen, wenn der Konzern nicht vorher eine Schlichtung einleitet. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2012, Seite 1, Inland

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