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Mehr Engagement für Meere gefordert

Kiel. Umweltschützer haben die Bundesregierung und die norddeutschen Meeresanrainerländer zum stärkeren Engagement beim Schutz der Nord- und Ostsee aufgefordert. Ein viel zu hoher Nährstoffeintrag aus der industriellen Landwirtschaft gefährde die Meere, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Dienstag in Kiel mit. Der dadurch verursachte Algenwuchs und zunehmender Sauerstoffmangel machten vor allem die Ostsee zur »toten Zone«. Die Verschmutzung durch Tausende Tonnen Müll pro Jahr belaste beide Meere zusätzlich. Deutschland und die anderen Nord- und Ostseeanrainerstaaten müssen laut BUND gegensteuern, um das Ziel der europäischen Meeresstrategierahmenrichtlinie noch erreichen zu können. Demnach sollen die Meere bis 2020 »in einen guten Zustand versetzt werden«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2012, Seite 4, Inland

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