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Geheimnisverrat durch LKA-Beamten?

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Beamten des Landeskriminalamtes wegen des Verdachts des Geheimnisverrats im Zusammenhang mit der Rockerszene. Der Beamte stehe in Verdacht, Informationen an die Medien oder an die Rocker unter anderem über eine geplante Verbotsverfügung weitergegeben zu haben, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung (Mittwochausgabe). Es seien Computer und Telefone sichergestellt worden. Bis zur Auswertung durch die Staatsanwaltschaft wurde der verdächtige Beamte aus dem Dezernat für Rocker-Kriminalität in einen anderen Bereich versetzt.

Durch die Weitergabe geheimer Informationen war die Rocker-Gruppierung Hells Angels Berlin City ihrem Verbot Ende Mai durch eigene Auflösung zuvor gekommen. Seither fahndet die Polizei nach dem »Maulwurf«. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren Dienststelle und Wohnung des verdächtigen Beamten bereits am Montag durchsucht worden.
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(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.08.2012, Seite 5, Inland

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