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P+S Werften wohl kurz vor Insolvenz

Stralsund. Nach tagelangen ergebnislosen Verhandlungen scheint das Schicksal der angeschlagenen P+S Werften in Stralsund und Wolgast besiegelt. Eine unmittelbar bevorstehende Insolvenz sei nicht mehr auszuschließen, sagte Werftsprecher Cord Schellenberg am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Die Reederei Scandlines hatte ein für Dienstag vorgeschlagenes Gespräch mit P+S-Geschäftsführer Rüdiger Fuchs unter Hinweis auf ungenügende Informationen über den Bauverlauf zweier bestellter Fähren abgelehnt. Bislang habe die Werft keine Garantie gegeben, daß die Schiffe den vertraglich vereinbarten technischen Vorgaben entsprechen, sagte ein Sprecher. Nach Werftangaben gehen die Arbeiten weiter. Unklar ist, ob die 1750 Arbeiter noch ihre Augustlöhne erhalten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2012, Seite 2, Kapital & Arbeit

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