Zum Inhalt der Seite

Jalloh-Prozeß zieht sich hin

Magdeburg. Im Prozeß gegen einen Polizisten wegen des Todes des Asylbewerbers Oury Jalloh ist kein schnelles Urteil in Sicht. Am Mittwoch kündigte das Landgericht Magdeburg weitere fünf Verhandlungstermine an. Der vorerst letzte ist für den 14. Dezember vorgesehen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Prozeß begann am 12. Januar 2011. Der aus Sierra Leone stammende Jalloh war am 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!