-
07.08.2012
- → Kapital & Arbeit
Noch keine Anklage gegen Wiedeking
Stuttgart. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wird voraussichtlich frühestens ab Spätherbst über eine mögliche Anklage gegen Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wegen Marktmanipulation entscheiden. Zwar seien die Ermittlungen gegen Wiedeking und Exfinanzchef Holger Härter im Zusammenhang mit der geplatzten Milliarden-Übernahmen von Volkswagen abgeschlossen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Die Verteidiger hätten nun aber zunächst Einblick in die Akten. Bis Ende Oktober könnten diese dann eine Stellungnahme abgeben. Danach werde die Staatsanwaltschaft über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte der Sprecher. Möglicherweise komme es dann zu einer Anklage. Alternativen wären jedoch auch Strafbefehle oder eine Einstellung des Verfahrens unter Auflagen.
Die Ermittlungen in dem Fall laufen seit drei Jahren. Wiedeking und Härter sollen den Finanzmarkt durch falsche Informationen oder das Verschweigen von Informationen über die Porsche-Pläne getäuscht haben. Porsche war 2008 mit dem Versuch gescheitert, VW zu übernehmen. Statt dessen gehört der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller seit Anfang August nun offiziell zum Volkswagen-Konzern.
(Reuters/jW)
Die Ermittlungen in dem Fall laufen seit drei Jahren. Wiedeking und Härter sollen den Finanzmarkt durch falsche Informationen oder das Verschweigen von Informationen über die Porsche-Pläne getäuscht haben. Porsche war 2008 mit dem Versuch gescheitert, VW zu übernehmen. Statt dessen gehört der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller seit Anfang August nun offiziell zum Volkswagen-Konzern.
Anzeige
(Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
