-
04.08.2012
- → Kapital & Arbeit
Opel: Keine Gespräche über Werksschließung
Rüsselsheim/Bochum. Opel-Management und Betriebsräte haben Medienberichte über Verhandlungen zwischen Konzern und Gewerkschaften über Werksschließungen dementiert. »Die Geschäftsleitung der Adam Opel AG, die IG Metall und die Betriebsräte der deutschen Standorte verhandeln über eine Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2016 und die Umsetzung des Tarifabschlusses 2012«, erklärte ein Unternehmenssprecher am Freitag auf dapd-Anfrage. Auch der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel wies die Berichte zurück. Er sprach von »Unsinn«. Die Gewerkschaften verhandelten nicht über Betriebsschließungen. »Und das werden auch die Betriebsräte der Opel-Standorte niemals tun«, fügte er hinzu. Die AG plant keine neuen Modelle für Bochum nach 2016, was das Ende für das Werk bedeuten würde. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
