-
02.08.2012
- → Inland
Polizisten gehörten KKK-Ableger an
Berlin. Nach Informationen der taz (Mittwochausgabe) waren zwei baden-württembergische Polizisten zwischen 2001 und 2002 Mitglieder eines deutschen Ablegers der US-amerikanischen Rasssistenorganisation Ku Klux Klan (KKK). Die beiden Polizisten hatten in einem Disziplinarverfahren 2004 ihre Mitgliedschaft eingeräumt; vom Dienst suspendiert wurden sie damals nicht, ihre Polizeitätigkeit üben sie nach wie vor aus. Beide waren Kollegen der 2007 mutmaßlich von der Terrorzelle NSU ermordeten Michèle Kiesewetter. Die Bundesanwaltschaft sieht keine Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung des KKK oder der Polizisten.
(jW)
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland