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Neue Kredite für Spanien teurer

Madrid. Spanien hat am Donnerstag Staatsanleihen im Wert von drei Milliarden Euro ausgegeben. Der spanischen Notenbank und dem Wirtschaftsministerium in Madrid zufolge mußte das Land für die Papiere mit Laufzeiten von drei bis zehn Jahren erneut hohe Zinsen von teils 6,430 Prozent zahlen. Es war das erste Mal seit dem EU-Gipfel vor einer Woche, daß Madrid am Finanzmarkt Geld durch neue Schuldpapiere einsammeln ließ. Die Beschlüsse des Gipfels konnten die Investoren jedoch offenbar nicht ausreichend beruhigen. Zinsen über sechs Prozent gelten als langfristig nicht tragbar. Spaniens Regierung hatte kurz vor dem Gipfel zudem offiziell Finanzhilfen der Euro-Zone für die angeschlagenen Banken des Landes beantragt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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