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Saftige Kartellstrafe für ThyssenKrupp

Frankfurt/Main. Wegen Preisabsprachen bei Eisenbahnschienen droht dem Stahlkonzern ThyssenKrupp eine Millionenstrafe. Das Bundeskartellamt wolle im Juli einen Bußgeldbescheid gegen den Essener Konzern und andere Stahlunternehmen aus mehreren Ländern erlassen, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Samstag. Bei den Geldstrafen solle es sich um hohe Millionenbeträge handeln. Das Kartellamt wolle nun den Teil des Ermittlungsverfahrens abschließen, der die Lieferungen an den Hauptabnehmer Deutsche Bahn betrifft, hieß es.

ThyssenKrupp bestätigte der Zeitung Gespräche über eine einvernehmliche Verfahrensbeendigung. Bei der Deutschen Bahn rechnet man mit bis zu 500 Millionen Euro Schaden durch das Kartell.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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