Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Elf letzte Nächte

Peking. Nach elf vor dem Fernseher durchwachten EM-Nächten ist ein chinesischer Fußballfan an Herzversagen durch Erschöpfung gestorben. Der 26jährige Jiang Xiaoshan in Changsha (Provinz Hunan) war tagsüber normal arbeiten gegangen. Schlafmangel, Alkoholkonsum und Rauchen hätten sein Immunsystem geschwächt, teilten Ärzte in Changsha mit. (sid/jW)

Schlecht erzogen

Donezk. Frankreichs Nationalspieler Samir Nasri hat das EM-Aus am Spielfeldrand in Donezk gegenüber einem AFP-Redakteur kommentiert. Die Presse »schreibt sowieso nur Scheiße«, erklärte Nasri, nannte sein Gegenüber einen »Hurensohn« und fügte hinzu: »Jetzt kannst du sagen, daß ich schlecht erzogen wurde!« (sid/jW)

DFB-Pokal-Lose

Bonn. Borussia Dortmund spielt in der ersten Runde des DFB-Pokals 2012/13 beim Viertligisten FC Oberneuland, Bayern München beim Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg. Der SV Falkensee-Finkenkrug aus der Verbandsliga Brandenburg, klassentiefster Verein im Topf, trifft auf den VfB Stuttgart. Erzgebirge Aue bekam am Samstag Eintracht Frankfurt zugelost, Borussia Mönchengladbach den Zweitligaabsteiger Alemannia Aachen. Die erste Runde wird zwischen dem 17. und 20. August ausgetragen.

River Plate zurück

Buenos Aires. River Plate Buenos Aires ist wieder erstklassig. Ein Jahr nach dem ersten Abstieg der 110jährigen Vereinsgeschichte schaffte der Rekordmeister durch ein 2:0 bei Almirante Brown die sofortige Rückkehr in die Eliteliga. Der frühere französische Nationalspieler David Trezeguet erzielte beide Treffer. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!