-
09.06.2012
- → Ausland
NATO räumt Tod von Zivilisten ein
Kabul. Die NATO hat erstmals den Tod von Zivilisten bei ihrem jüngsten Luftangriff in Afghanistan eingestanden. Der Kommandeur der NATO-geführten ISAF-Truppe, John Allen, entschuldigte sich am Freitag bei Bewohnern und örtlichen Regierungsvertretern in der Provinz Logar dafür, daß bei der versuchten Gefangennahme eines Taliban-Führers Frauen, Kinder und Dorfälteste ums Leben gekommen sind. Afghanischen Angaben zufolge waren bei dem zur Unterstützung der Bodentruppen angeforderten Luftangriff 18 Zivilisten getötet worden. Bisher hatte die NATO erklärt, sie habe keine Hinweise darauf, daß bei dem Angriff am Mittwoch morgen Zivilisten getötet worden seien. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland