-
01.06.2012
- → Feuilleton
Berater Vorkötter
Der Chefredakteur der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau, Uwe Vorkötter, gibt seinen Posten auf. Das berichtete das Medienportal kress.de am Donnerstag. Beide Tageszeitungen gehören zum Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS). Der 58jährige Vorkötter wird voraussichtlich nicht in den Vorstand wechseln, sondern eine beratende Funktion innerhalb des Verlagshauses übernehmen. Der Pressesprecher von MDS, Wolfgang Brüser, wollte die Personalie auf dapd-Anfrage nicht kommentieren. Bei der Berliner Zeitung wird nach Angaben des Medienportals voraussichtlich Brigitte Fehrle Chefredakteurin. Vorkötters Nachfolge bei der Frankfurter Rundschau stehe bislang nicht fest. Als potentielle Kandidaten werden kress.de zufolge Rouven Schellenberger und Arnd Festerling gehandelt. Vorkötter führt seit sechs Jahren die Redaktion der Frankfurter Rundschau. Nach dem Kauf der Berliner Zeitung durch MDS übernahm er im Juni 2009 auch dort die Chefredaktion. Dieses Amt hatte er bereits von 2002 bis 2006 ausgeübt. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton