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Experte lehnt Aussage vor NSU-Ausschuß ab

Berlin. Ein vor den sächsischen Untersuchungsausschuß zum Nationalsozialistischen Untergrund geladener Experte hat sein Erscheinen abgesagt. Zur Begründung sagte der Politikwissenschaftler Klaus Schroeder, die Regierung habe in der Vergangenheit die Unterstützung von Forschungsprojekten zu Rechtsextremismus bei Schülern abgelehnt. Er habe den Eindruck gewonnen, »der sächsischen Regierung war nicht sehr daran gelegen, hierüber Genaueres zu erfahren«, heißt es in einem Schreiben des Experten von der FU Berlin an den Untersuchungsausschuß.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2012, Seite 2, Inland

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