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26.05.2012
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Warnstreiks der Bankangestellten
Frankfurt/Main/Stuttgart. Mit ganztätigen Warnstreiks in der Finanzmetropole Frankfurt am Main haben Bankmitarbeiter ihre Forderung nach mehr Lohn bekräftigt. Rund 550 Beschäftigte beteiligten sich am Freitag an dem Ausstand, wie die Gewerkschaft ver.di berichtete. Auch in Baden-Württemberg machten Bankangestellte Druck im festgefahrenen Tarifkonflikt. In Stuttgart und Ludwigsburg legten insgesamt 1500 Beschäftigte die Arbeit nieder.
Die Tarifverhandlungen waren im Mai in der 3. Verhandlungsrunde ergebnislos geblieben. Ab dem 6. Juni sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld für die bundesweit 220000 Beschäftigten der Branche. Die Unternehmer hatten zuletzt ein Plus von 4,2 Prozent in drei Stufen bis 2014 angeboten. Das entspricht ver.di zufolge einer Lohnerhöhung von jährlich lediglich 1,4 Prozent, während die Inflationsrate derzeit bei 2,3 Prozent liege. (dapd/jW)
Die Tarifverhandlungen waren im Mai in der 3. Verhandlungsrunde ergebnislos geblieben. Ab dem 6. Juni sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld für die bundesweit 220000 Beschäftigten der Branche. Die Unternehmer hatten zuletzt ein Plus von 4,2 Prozent in drei Stufen bis 2014 angeboten. Das entspricht ver.di zufolge einer Lohnerhöhung von jährlich lediglich 1,4 Prozent, während die Inflationsrate derzeit bei 2,3 Prozent liege. (dapd/jW)
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