Zum Inhalt der Seite

Razzia gegen Hells Angels geht weiter

Kiel. Die Polizei hat ihre Offensive gegen den kriminellen Rockerclub Hells Angels fortgesetzt. Weitere Razzien seien auch am Freitag geplant, teilte die Staatsanwaltschaft in Kiel mit. Zudem wurde die Suche nach der Leiche eines möglichen Opfers der Hells Angels verschärft. Am Donnerstag hatten 1200 Polizisten, darunter Beamte der sogenannten Antiterroreinheit GSG 9, die bisher größte Razzia gegen die Bande durchgeführt und zahlreiche Bordelle, Kneipen und Wohnungen in Norddeutschland durchsucht, darunter auch das Haus des Hells-Angels-Chefs Frank Hanebuth nahe Hannover. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes wurden insgesamt fünf Mitglieder des in Schleswig- Holstein bereits verbotenen Clubs festgenommen und dabei zahlreiche Schußwaffen, Messer, Macheten, Computer und Handys beschlagnahmt.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!