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IG Metall schließt mit 4,3 Prozent ab

Sindelfingen. Im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie im Pilotbezirk Baden-Württemberg haben sich die Gewerkschaft und der Unternehmerverband Südwestmetall am Samstag auf einen Kompromiß geeinigt. Löhne und Gehälter sollen bei einer Laufzeit von 13 Monaten ab Mai um 4,3Pro­zent erhöht werden. »Wir sind damit an die Grenze der Belastbarkeit unserer Betriebe gegangen«, erklärte Südwestmetall-Chef Rainer Dulger. Die IG Metall hatte zunächst 6,5 Prozent gefordert. Auch bei den Themen Leiharbeit und Übernahme von Auszubildenden wurden Kompromisse erzielt, die zur Zeit unterschiedlich interpretiert werden. Die IG Metall spricht von einer Besserstellung der Auszubildenden, während Südwestmetall mitteilt, die Unternehmerseite bestimme »den voraussichtlichen Bedarf« an frisch ausgebildeten Mitarbeitern.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2012, Seite 1, Inland

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