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Für mehr Plätze in Wohnheimen

Berlin. Der Studierendenverband der Linkspartei, SDS unterstützt die Forderung des Deutschen Studentenwerks nach mehr Wohnheimplätzen. In einer Pressemitteilung vom Freitag erklärt der Verband: »Günstiger Wohnraum wird in vielen deutschen Hochschulstädten zunehmend zur Mangelware. Besonders die unteren Einkommensklassen sind von steigenden Mietpreisen betroffen.« Der Bundesgeschäftsführer des SDS, Sascha Collet, meint, daß die bundesweite Umstellung auf das achtjährige Gymnasium wenig durchdacht war. Dies zeige sich schon an den mangelnden Kapazitäten der Hochschulen. »Daß es auch an der Infrastruktur mangelt, setzt dem Ganzen die Krone auf«, so Collet. von mehr als einer halben Millionen Studienanfängern im Zuge der doppelten Abiturjahrgänge, sind die 9000 derzeit im Bau befindlichen Wohnheimplätze für den SDS nicht ausreichend. Er fordert die verdreifachung der Neubauten. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2012, Seite 4, Inland

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