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Rassistischer Mord in Mississippi

Jackson. Ein weißer Teenager im südlichen US-Staat Mississippi hat zugegeben, einen Schwarzen wegen dessen Hautfarbe mit seinem Auto überfahren und getötet zu haben. Der 19jährige bekannte sich am Mittwoch vor einem Gericht in der Stadt Jackson des Mordes und eines Haßverbrechens an dem 47jährigen Opfer für schuldig. Behördenangaben zufolge war der Angeklagte im Juni früh morgens mit einer Gruppe weißer Jugendlicher unterwegs, als er vorschlug, einen schwarzen Mann zu suchen und ihn zu belästigen. Die Polizei sagte, das Opfer sei zuerst geschlagen worden, ehe der mutmaßliche Täter es überfuhr.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2012, Seite 6, Ausland

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