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Feministische Presse im Blick

Düsseldorf. In ihrer Frühjahrsausgabe verdeutlicht die Zeitschrift Wir Frauen, wie feministische Publikationen zu einer kritischen, differenzierten und vielfältigen Medienlandschaft beitragen und die Gesellschaft verändern können. Dabei bleiben prekäre Produktions- und Arbeitsbedingungen nicht unberücksichtigt.

Mechthilde Vahsen schildert die Anfänge der Frauenzeitschriften in Deutschland, Mirjam Sachse erinnert an die erste sozialistische Frauenzeitschrift hierzulande, die von Clara Zetkin redigierte Gleichheit. Raffaela Lindorfer schreibt über die oft vergessene Rolle der Journalistin Florence Hervé und von Wir Frauen in der zweiten Frauenbewegung.
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Außerdem analysiert Karin Leukefeld die Situation der Frauen in arabischen Ländern nach dem vor einem Jahr begonnenen Umbruch. Für die Mehrheit dieser Frauen seien politische oder Freiheitsrechte zweitrangig, so ihre Einschätzung. Wichtiger sei ihnen, genug Essen, Wohnung und Zugang zur Gesundheitsversorgung für ihre Familien zu haben und ihre Kinder zur Schule schicken zu können. (jW)

www.wirfrauen.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2012, Seite 15, Feminismus

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