Zum Inhalt der Seite

Streit um Röttgens Zukunft

Düsseldorf/Berlin. Der Streit um den Verbleib Norbert Röttgens (CDU) im Amt des Bundesumweltministers hält an. Seit Tagen will sich Röttgen, der als Spitzenkandidat für die CDU in den NRW-Wahlkampf ziehen soll, nicht festlegen, ob er auch im Falle einer Niederlage in der Landespolitik bleibt. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel warf Röttgen am Montag im Deutschlandfunk vor, mit seiner derzeitigen Haltung frühere Zusagen zur NRW-Landespolitik zu brechen. Neben FDP-Generalsekretär Döring hatte auch CSU-Parteichef Horst Seehofer in den vergangenen Tagen erklärt, daß Röttgen »ohne Rückfahrkarte« in den Wahlkampf gehen müsse. Die CDU will nach der Wahl am 13. Mai entscheiden, ob Röttgen in Düsseldorf bleibt oder sein Amt als Bundesumweltminister fortsetzt.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!