Zum Inhalt der Seite

Handball: Wenn man’s genau nimmt

Köln. Die Kritik am Deutschen Handballbund (DHB) wächst, nun hat auch Bayer Leverkusens Trainerin Renate Wolf pünktlich zum Weltfrauentag Mißstände im Verband angeprangert. »Mir fehlt nach wie vor ein erkennbar ernstzunehmendes Interesse seitens der Verbands-Obrigkeit, engagierte Frauen in Führungsgremien des DHB zu integrieren. Wenn man es genau nimmt, geschieht punktuell sogar das Gegenteil«, sagte Wolf. Die ehemalige Nationalspielerin kritisiert vor allem den Umgang mit verdienten Spielerinnen innerhalb des Verbandes. Jugendtrainerin Maike Balthazar wurde nach Aussage von Wolf ohne persönliches Gespräch aus dem Amt entlassen: »Wie man mit Maike umgeht, ist unterste Schublade. So behandelt man Menschen nicht, vor allem wenn man vorgibt, Frauen im Verband stärken zu wollen.« (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!