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Brunsbüttel: Marode Fässer mit Atommüll

Brunsbüttel. Im Feststofflager des abgeschalteten schleswig-holsteinischen Kernkraftwerks Brunsbüttel sind korrodierende Stahlblechfässer entdeckt worden. In den unterirdisch gelagerten rund 500 Behältern befinden sich schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus dem Reaktorbetrieb, wie die für die Atomaufsicht zuständige Justizbehörde am Mittwoch in Kiel mitteilte. Wichtig sei zunächst, daß keine unzulässige Radioaktivität freigesetzt worden sei und keine Gefahr für Mitarbeiter und Anwohner bestehe, beschwichtigte der Justizminister Emil Schmalfuß. Die Abfälle werden zur Zeit auf die Endlagerung im niedersächsischen Schacht Konrad vorbereitet und dafür in Gußcontainer umgefüllt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2012, Seite 5, Inland

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