Zum Inhalt der Seite

Boxen: Klitschkos Jubiläum

Köln. Den 50. K.o.-Sieg von Profi-Boxweltmeister Wladimir Klitschko gegen Jean-Marc Mormeck haben am späten Samstag abend durchschnittlich 12,26 Millionen Fernsehzuschauer gesehen. Der Marktanteil lag damit bei 50,3 Prozent, wie der ausstrahlende Sender RTL am Sonntag mitteilte. Und sonst? Der Franzose Mormeck war einer der schlechtesten Kontrahenten, mit denen sich Klitschko in seinen 60 Profikämpfen plagen mußte. Er sagte anschließend: »Ich habe von Beginn an meine Dominanz gespürt. Am Ende war ich einfach zu schnell und kräftig für meinen Gegner.« K.o.-Schlag in der vierten Runde – »das war eine Hinrichtung ohne sportlichen Wert«, sagte der ehemalige Europameister Luan Krasniqi. Mormeck half auch die Unterstützung der französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo, Jean Reno und Claude Brasseur nichts. Er erinnerte mehr an einen Ringer. Schläge in Richtung Klitschko? Fehlanzeige. Der Glaube an den Sieg? Nicht vorhanden. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!