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Weg der Mordwaffe klärt sich

München. In die Beschaffung einer Waffe für die Zwickauer Terrorzelle ist offenbar auch der Mitinhaber eines rechte Szeneladens im thüringischen Jena eingebunden gewesen. Wie der Focus am Sonntag vorab berichtete, soll Andreas S. die Ceska 83 sowie einen Schalldämpfer an den inzwischen verhafteten damaligen Rechtsradikalen Carsten S. verkauft haben. Carsten S. hatte bereits die Weitergabe der Pistole an die Mitglieder des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe eingeräumt. Mit der tschechischen Ceska sollen die Terroristen mindestens neun Morde verübt haben.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2012, Seite 4, Inland

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