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Gedenken an Opfer des Kolonialismus

Berlin. Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) organisiert am Samstag, 25. Februar, den sechsten Gedenkmarsch in Berlin zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Die Aktion wurde vom Komitee ins Leben gerufen, um der Forderung nach Anerkennung der Verbrechen gegen schwarze Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft Nachdruck zu verleihen. Das Datum orientiert sich am Ende der Kongokonferenz (15. Nov. 1884 - 26. Feb. 1885), auch Berliner Konferenz genannt, auf der Afrika aufgeteilt wurde.

Zugleich wird an die zahlreichen Afrikaner erinnert, die in den letzten Jahren Opfer von rassistischer Gewalt wurden oder in Polizeigewahrsam starben.(jW)

Samstag, 25. Februar, 11 Uhr, Wilhelmstr. 92, Berlin

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2012, Seite 5, Inland

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