Zum Inhalt der Seite

Bekennerschreiben zu Anschlägen im Irak

Bagdad. Eine dem Terrornetzwerk Al-Quaida zugerechnete Gruppe hat sich zur jüngsten Anschlagsserie im Irak bekannt. Bei einer Reihe von Bombenanschlägen und bewaffneten Angriffen waren am Donnerstag im ganzen Land 55 Menschen getötet und 225 weitere verletzt worden. Sicherheitskräfte und Regierungsvertreter seien »als Vergeltung für die Ermordung und Folter sunnitischer Männer und Frauen in den Gefängnissen von Bagdad und anderen Städten« angegriffen worden, hieß es in einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben der Gruppe »Islamischer Staat Irak«. 2012 wurden im Irak bislang 68 Häftlinge hingerichtet. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2012, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!