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Kältetote in ­Afghanistan

Kabul. Im kältesten Winter seit Jahren sind in Afghanistan nach Behördenangaben mehr als 40 Menschen erfroren. Bis auf wenige Außnahmen waren alle Opfer Kinder, wie der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Ghulam Sachi Kargar, mitteilte. 24 Menschen fanden demnach in der Hauptstadt Kabul den Tod, wo sie zum Teil in Lagern vor Kämpfen in anderen Teilen des Landes Zuflucht gesucht hatten. Insgesamt erfroren nach Regierungsangaben in drei Provinzen 41 Menschen. Derzeit versuche das Gesundheitsministerium, mobile Kliniken aufzubauen, um die von der Kältewelle Betroffenen zu erreichen, hieß es.

Nach Angaben des Nationalen Wetterzentrums erlebte Kabul den heftigsten Kälteeinbruch und die stärksten Schneefälle seit 15 Jahren.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2012, Seite 6, Ausland

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