-
30.01.2012
- → Ausland
Saleh zu Gast bei Freunden
New York. Der langjährige jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh ist am Samstag zu medizinischen Behandlungen in den USA eingetroffen. Es handle sich um einen kurzzeitigen Aufenthalt, teilte das Auslandspresseamt des Jemen mit. Mitarbeiter Salehs hatten erklärt, er werde in den USA wegen seiner Brandwunden behandelt, die er bei einem Anschlag im vergangenen Juni erlitten hatte.
Saleh hatte den Jemen vor einer Woche in Richtung Oman verlassen und war dann über London weiter in die USA geflogen. Nach monatelangen Protesten hatte Saleh im November seinen Rücktritt im Gegenzug für Immunität zugesichert. (dapd/jW)
Saleh hatte den Jemen vor einer Woche in Richtung Oman verlassen und war dann über London weiter in die USA geflogen. Nach monatelangen Protesten hatte Saleh im November seinen Rücktritt im Gegenzug für Immunität zugesichert. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland