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Türkei: Skelette von Folteropfern
Istanbul. Die türkischen Behörden haben bei Grabungen in einem ehemaligen Verhörzentrum der Militärpolizei die sterblichen Überreste von 23 mutmaßlichen Opfern von Folter und außergerichtlichen Hinrichtungen gefunden. Bei neuen Grabungen in der Großstadt Diyarbakir im Kurdengebiet seien am Mittwoch vier weitere Schädel sowie weitere Knochen zum Vorschein gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu. Damit steige die Zahl der seit Anfang des Monats gefundenen Skelette auf 23. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das historische Viertel Ickale in Diyarbakir war bis vor etwa zehn Jahren als Verhör- und Internierungszentrum der Militärpolizei und des berüchtigten paramilitärischen Geheimdienstes Jitem genutzt worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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