Zum Inhalt der Seite

BASF will Gentechnik in die USA verlagern

Ludwigshafen. Wegen der fehlenden Akzeptanz für grüne Gentechnik in Europa verlagert der deutsche Chemiekonzern BASF diese Sparte komplett in die USA. Wie das Unternehmen am Montag in Ludwigshafen mitteilte, wird die Zentrale der BASF-Pflanzengentechnik von Limburgerhof (Rheinland-Pfalz) in den US-Bundesstaat North Carolina verlegt. Entwicklung und Verkauf aller Produkte, die allein für den europäischen Markt gedacht waren, werden demnach gestoppt. Bereits eingeleitete Zulassungsprozesse sollen aber noch abgeschlossen werden.

BASF sei davon überzeugt, daß die grüne Gentechnik »eine der Schlüsseltechnologien« des 21. Jahrhunderts sei, erklärte das Unternehmen. Andererseits fehle »in weiten Teilen Europas immer noch die entsprechende Akzeptanz bei der Mehrheit der Verbraucher, Landwirte und Politiker«.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!