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Neue Vorwürfe gegen Wulff

Berlin. Bundespräsident Christian Wulff ist am Wochenende durch neue Berichte über Zahlungen zu seinen Gunsten belastet worden. Nach Angaben von Bild am Sonntag und Spiegel bezahlte der Berliner Filmunternehmer David Groenewold Wulff ein Zimmer-Upgrade bei dessen Besuch des Münchner Oktoberfests 2008. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident soll davon aber nichts gewußt haben. Im Spiegel hieß es, Wulff habe einen Teil seiner eigenen Hotelrechnung später mit Staatskanzlei und CDU abgerechnet, weil er auch dienstliche Termine in München gehabt habe. Er war damals auf Einladung Groenewolds nach München gereist und hatte mit seiner Frau an einem Fest des Unternehmers teilgenommen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2012, Seite 5, Inland

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