-
17.12.2011
- → Kapital & Arbeit
Rußland wird WTO-Mitglied
Genf. Nach 18 Jahren Verhandlungen ist Rußland am Freitag als 154. Mitglied in die Welthandelsorganisation (WTO) aufgenommen worden. Das Land wurde von Vertretern zahlreicher Staaten bei der 8. WTO-Ministerkonferenz in Genf willkommen geheißen. Nachdem China bereits vor zehn Jahren in die Handelsorganisation eingetreten war, ist mit Rußand nun auch die letzte Großmacht in der WTO.
Während Deutschland erfreut reagierte, meldeten die USA Vorbehalte an. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, die Aufnahme Moskaus sei »gut für Deutschland, gut für Rußland und gut für die WTO«. Deutschland als einer der wichtigsten russischen Handels- und Wirtschaftspartner werde davon in besonderem Maße profitieren, hieß es in einer Mitteilung Röslers aus Berlin. Washington dagegen verweigerte Moskau vorerst Handelsbegünstigungen, die mit einer WTO-Mitgliedschaft einhergehen. Eine entsprechende Mitteilung an das Sekretariat der Organisation vom Donnerstag wurde am Freitag bei der WTO-Ministerkonferenz in Genf bekanntgemacht, wie das Internetportal des Handelsblatts am Freitag berichtete.
(Reuters/dapd/jW)
Während Deutschland erfreut reagierte, meldeten die USA Vorbehalte an. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärte, die Aufnahme Moskaus sei »gut für Deutschland, gut für Rußland und gut für die WTO«. Deutschland als einer der wichtigsten russischen Handels- und Wirtschaftspartner werde davon in besonderem Maße profitieren, hieß es in einer Mitteilung Röslers aus Berlin. Washington dagegen verweigerte Moskau vorerst Handelsbegünstigungen, die mit einer WTO-Mitgliedschaft einhergehen. Eine entsprechende Mitteilung an das Sekretariat der Organisation vom Donnerstag wurde am Freitag bei der WTO-Ministerkonferenz in Genf bekanntgemacht, wie das Internetportal des Handelsblatts am Freitag berichtete.
(Reuters/dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit