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Amnesty: Spaniens Polizei rassistisch

Madrid. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den spanischen Sicherheitsbehörden rassistisches Verhalten bei Personenkontrollen vorgeworfen. Bei der Vorstellung eines Berichts beschrieb die Gruppe am Mittwoch in Madrid die polizeiliche Praxis, Menschen mit »nichtspanischem Aussehen« vermehrt zu kontrollieren. Die Polizei darf auf öffentlichen Plätzen die Identität von Personen auch ohne konkreten Verdacht überprüfen. Eine Amnesty-Vertreterin sagte, es gebe ein Quotensystem, nachdem Polizisten unter Druck gesetzt würden, pro Woche eine bestimmte Anzahl von illegalen Einwanderern zu finden. Eine Polizeisprecherin wies die Vorwürfe zurück.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2011, Seite 6, Ausland

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