Zum Inhalt der Seite

Debatte um Euro-Bonds wird schärfer

Berlin. Trotz der Ablehnung durch die Spitzen der schwarz-gelben Koalition hat die Debatte über Euro-Bonds am Wochenende an Schärfe gewonnen. EU-Kommissar Günther Oettinger stellte sich gegen seine CDU-Parteikollegen und wollte gemeinschaftliche Anleihen nicht ausschließen. Der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nannte Euro-Bonds als eine von drei möglichen Lösungen der Krise, die Deutschland allesamt teuer zu stehen kommen würden.

Kurz vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am heutigen Montag verlangte dagegen der CSU-Chef Horst Seehofer von der Kanzlerin, nicht von den deutschen Positionen der Ablehnung von Euro-Bonds abzuweichen. (AFP/dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2011, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!