-
05.12.2011
- → Kapital & Arbeit
Massenentlassungen bei RWE
Düsseldorf. Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE will einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren mehr als 8000 seiner weltweit 72000 Stellen abbauen. Wie die Rheinische Post in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf Gewerkschaftsangaben berichtete, soll die Streichung der Arbeitsplätze nach Unternehmensangaben »sozialverträglich« geschehen. Demnach trifft sich der Aufsichtsrat am 12. Dezember, um über den Ausblick für die Jahre 2012 bis 2014 und über die Beschäftigungsentwicklung zu beraten.
Dem Bericht zufolge ist unter anderem der Verkauf oder Teilverkauf des Ölförderers Dea im Gespräch, davon wären etwa 1300 Stellen betroffen. Mit dem Abbau will der Konzern seine allgemeinen Einsparziele erreichen, aber auch die Belastungen durch die Atomwende auffangen. RWE hatte im August angekündigt, bis Ende 2013 Beteiligungen in Höhe von elf Milliarden Euro abzugeben. (AFP/jW)
Dem Bericht zufolge ist unter anderem der Verkauf oder Teilverkauf des Ölförderers Dea im Gespräch, davon wären etwa 1300 Stellen betroffen. Mit dem Abbau will der Konzern seine allgemeinen Einsparziele erreichen, aber auch die Belastungen durch die Atomwende auffangen. RWE hatte im August angekündigt, bis Ende 2013 Beteiligungen in Höhe von elf Milliarden Euro abzugeben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit