-
03.12.2011
- → Inland
CDU-Politiker fordern Aufgabe von Gorleben
Gorleben. CDU-Politiker aus dem Wendland haben erstmals die Aufgabe des Endlagerstandortes Gorleben verlangt. Gorleben sei »politisch und gesellschaftlich nicht weiter durchsetzbar«, zitiert die Elbe Jeetzel Zeitung den Bürgermeister am Freitag. Die CDU im Kreis Lüchow-Dannenberg könne es sich nicht leisten, an dem Standort festzuhalten. Dem Bericht zufolge sprechen sich auch andere Mitglieder des Kreisvorstandes für eine »Korrektur« der bisherigen Position der CDU aus. Matthias Edler, Atomexperte von Greenpeace, bezeichnete die Abkehr der Unionspolitiker von Gorleben als Zäsur. Sie sei ein »historischer Tag in der Geschichte der Auseinandersetzung um den Atomstandort Gorleben«, sagte er der dapd. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland