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Kolumbien: Massenmord an Zivilisten

Bogotá. Die kolumbianische Armee hat nach einem Bericht von Menschenrechtlern in den vergangenen 27 Jahren 1249 unschuldige Zivilisten getötet, die anschließend als linke Guerillakämpfer präsentiert wurden. Einen Höhepunkt habe diese Praxis unter der Präsidentschaft von Staatschef Alvaro Uribe in den Jahren 2005 bis 2008 erreicht, erklärte die katholische Nichtregierungsorganisation Zentrum für Ermittlungen und Volksbildung am Montag. Allein in diesem Zeitraum habe es 976 derartige Morde gegeben.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2011, Seite 2, Ausland

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