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Polizeigewerkschaft warnt vor Strahlung

Mainz. Die rheinland-pfälzische Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, den für diese Woche anstehenden Castortransport nach Gorleben umzuleiten oder ganz abzusagen. Es müsse geklärt sein, daß keine Gefahr durch Strahlung für die Polizisten bestehe, schrieb die GdP an Ministerpräsident Kurt Beck und Innenminister Roger Lewentz (SPD), wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Die GdP spricht sich dafür aus, den Transport ausfallen zu lassen oder auf den kürzesten Weg in das Atomkraftwerk Philippsburg in Baden-Württemberg zu bringen. Der Bundesverband der GdP hatte die Berechnung der Strahlendosen an den Castoren kritisiert. Seit einigen Wochen gibt es eine Diskussion über die Strahlenwerte in Gorleben: Nach Aussage der Umweltorganisation Greenpeace wird die Strahlung aus dem Zwischenlager in diesem Jahr den zulässigen Höchstwert übersteigen, wenn weitere Behälter eingelagert werden.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2011, Seite 1, Inland

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