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Stichwahl in Südossetien nötig

Zchinwali. Über den künftigen Präsidenten der von Georgien abtrünnigen Kaukasusrepublik Südossetien muß in einer Stichwahl entschieden werden. Wie die Wahlkommission am Montag in der Hauptstadt Zchinwali mitteilte, erreichte bei der ersten Runde am Vortag keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit. Der von Moskau unterstützte Zivilschutzminister Anatoli Bibilow ist demnach mit 25,44 Prozent knapp auf dem ersten Platz gelandet und muß in der für 27. November angesetzten Stichwahl nun gegen die frühere Bildungsministerin Alla Dschiojewa antreten, die 25,37 Prozent erreichte. Sowohl Georgien als auch die Europäische Union und die NATO wollen die Wahl nicht anerkennen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2011, Seite 6, Ausland

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