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Berlin: EVG gegen ­S-Bahn-Zerschlagung

Berlin. Mit scharfer Kritik regierte die Eisenbahn- und Verkehrgewerkschaft (EVG) am Wochenende auf die Pläne der künftigen Koalitionspartner SPD und CDU, den Betrieb der Berliner S-Bahn künftig in Teillosen ausschreiben zu wollen. »Die SPD hat sich über den Tisch ziehen lassen. Der Wirtschaftsflügel der CDU hat gewonnen«, erklärte der für die S-Bahn zuständige EVG-Sekretär Jörg Kronberg. Jetzt solle die S-Bahn »zerschlagen, gestückelt und gefleddert« werden, so Kronberg. Zu befürchten seien »erhebliche Nachteile für die Fahrgäste und die rund 3000 S-Bahn-Beschäftigten in Berlin«. In Berlin läuft derzeit ein Volksbegehren gegen Privatisierungen bei der S-Bahn.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2011, Seite 5, Inland

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