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Fußball-Randspalte

Privatsache

Frankfurt/Main. Die 20 Bundesliga-Schiedsrichter, die der Steuerhinterziehung verdächtig sind, haben erst einmal keine Sperre durch den DFB zu befürchten. Auch wenn sich die Verdachtsmomente nach den Hausdurchsuchungen am Montag bestätigen sollten, kann der Verband die Schiris nicht aus dem Verkehr ziehen. »Eine Schutzsperre kann nur dann zur Anwendung kommen, wenn es sich um mögliche Verfehlungen im Rahmen der konkreten Schiedsrichtertätigkeit handelt, also zum Beispiel ein Manipulationsverdacht im Raum steht. Für ein eventuelles Fehlverhalten im privaten Bereich greift eine solche Maßnahme nicht«, sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker am Dienstag. (sid/jW)

Negativrekord

Frankfurt/Main. Die Anzahl der Verletzten bei Ausschreitungen im deutschen Profifußball hat in der vergangenen Saison einen Höchststand erreicht. In der 1. und 2. Bundesliga waren insgesamt 846 Personen betroffen, 243 Polizisten und 603 Fans. Das geht aus dem Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) hervor. Es handelt sich um einen Negativrekord seit der erstmaligen Erhebung 1999/2000. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2011, Seite 16, Sport

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