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22.10.2011
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»S21«-Gegner werben für Projektausstieg
Stuttgart. Die Gegner des Bahnhofsprojekts »Stuttgart 21« wollen ab der kommenden Woche vor der Volksabstimmung am 27. November für ihre Position werben. Das Bündnis »Ja zum Ausstieg« argumentiert mit den Nachteilen des geplanten Tiefbahnhofs für die Umwelt, Kostenrisiken sowie den historischen Möglichkeiten zu mehr Bürgerbeteiligung durch den ersten Volksentscheid im Land, wie die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender und der Stuttgarter Stadtrat Hannes Rockenbauch am Freitag mitteilten.
Vergangene Woche hatten die Befürworter von »Stuttgart 21« ihre Kampagne vorgestellt. Dabei wird vor allem auf die drohenden Konsequenzen im Fall eines Ausstiegs abgestellt, insbesondere Schadenersatz in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. (dapd/jW)
Vergangene Woche hatten die Befürworter von »Stuttgart 21« ihre Kampagne vorgestellt. Dabei wird vor allem auf die drohenden Konsequenzen im Fall eines Ausstiegs abgestellt, insbesondere Schadenersatz in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. (dapd/jW)
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