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Politikerinnen mit Rabenmutterimage

Berlin. Weibliche Bundestagsabgeordnete bekommen einer Studie zufolge weniger Kinder als der Durchschnitt der Frauen in Deutschland. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung bekommen Frauen in Deutschland im Schnitt 1,36 Kinder, Bundestagsabgeordnete aber nur 1,22 Kinder. Als Hauptgründe wurden die hohe zeitliche Belastung und der große Rechtfertigungsdruck in der Gesellschaft genannt. Für die Studie wurden die Familienstandsangaben aller 620 männlichen und weiblichen Bundestagsabgeordneten untersucht, hinzu kamen eine Onlinebefragung mit 69 Abgeordneten und Einzelinterviews. Den Frauen gegenüber zweifeln demnach sowohl Kollegen als Wähler an, daß sie ihren Mutterpflichten gerecht werden.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2011, Seite 15, Feminismus

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