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Brustkrebs ist keine Geschäftsidee

München. Sieben Frauengesundheitsorganisationen haben einen Stopp des Mißbrauchs gefordert, der unter anderem von Medien und Pharmakonzernen mit dem Thema Mammakarzinom betrieben wird. Am Montag kritisierten sie anläßlich des »Brustkrebsmonats« dessen »fortschreitende Kommerzialisierung und ökonomische Ausbeutung«. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es unter anderem, der »Aufmerksamkeitsfaktor der Krankheit« steigere Verkaufszahlen und werde zur »Marketingmaßnahme für Geschäfte und Profite umgemünzt«. Einnahmen und Verwendung von Spenden seien selten transparent. Die Frauengruppen verlangen unter anderem eine öffentlich geförderte und transparente Forschung und eine angemessene ökonomische Absicherung für erkrankte Frauen und ihre Familien. (jW)

Die Erklärung im Internet: www.ffgz.de/02.aktuelles/Pressemitteilungen_und_Stellungnahmen/GemeinsameErklaerung_final.pdf.

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2011, Seite 15, Feminismus

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