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Razzien mit Ansage

Berlin/Düsseldorf. Auf der Jagd nach deutschen Steuerflüchtlingen mit Schwarzgeldkonten in Luxemburg hat es offenbar erste Durchsuchungen gegeben. Medienberichten zufolge begannen die Ermittler am Freitag mit Razzien im ganzen Bundesgebiet. Der Spiegel sprach von einer »Notaktion« und berichtete, Steuerfahnder versuchten zu retten, was noch zu retten ist. Denn die seit Monaten geplante Großrazzia gegen rund 3000 Steuersünder sei nach Abstimmungsschwierigkeiten eigentlich auf November verschoben worden. Mitte vergangener Woche waren aber Informationen über die geplante Razzia durchgesickert. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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