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Bankenkrise erreicht Österreich

Wien. Die österreichische Erste Group Bank rechnet für das Jahr 2011 mit einem Nettoverlust von bis zu 800 Millionen Euro. Das berichtete die Agentur Dow Jones am Montag. Grund sind hohe Abschreibungen auf Staatsanleihen von Euro-Krisenstaaten und Beteiligungen in Ungarn und Rumänien. Ohne die außerordentlichen Belastungen hätte die Bank voraussichtlich für 2011 einen Nettogewinn von bis zu 950 Millionen ausgewiesen. Die Staatshilfen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro will die Bank spätestens in einem Jahr zurückzahlen, außerdem soll für dieses Jahr die Dividende ausfallen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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