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Airbus: Warnstreiks kurzfristig möglich

Hamburg. Im Streit um einen Zukunftstarifvertrag für die 16000 Airbus-Beschäftigen in Deutschland sind die Verhandlungen zwischen dem Flugzeugbauer und der IG Metall am Mittwoch erneut abgebrochen worden. Drohungen, die Produktion nach Frankreich zu verlagern, hätte keine konstruktiven Verhandlungen möglich gemacht, erklärte IG-Metall-Tarifsekretär Daniel Friedrich in Hamburg. Über Warnstreiks wird laut IG Metall kurzfristig entschieden. Am Dienstag hatte sich der Konflikt verschärft, nachdem die Airbus-Geschäftsführung eine Produktionsverlagerung nicht ausschloß. Die Gewerkschaft verhandelt seit eineinhalb Jahren über einen Vertrag, in dem Beschäftigung, Standorte und Einkommen bis 2020 gesichert werden sollen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2011, Seite 2, Inland

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